September 2002

 

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September 2002 - Von Hooksiel nach Cherbourg

Die Segelyacht Carla (eine Luffe 43) wird von Fehmarn zu den Kanarischen Inseln überführt. Der Trip erfolgt in mehreren einwöchigen Etappen mit unterschiedlichen Crews. Hier wird die zweite Etappe beschrieben.

Neben Skipper, DSV-Segellehrer, Eigner und Vercharterer Jürgen sind noch fünf "Offiziere" (Marke SKS und SSS) an Bord, die sich mit mir als Matrose rumplagen durften.

Jürgen (Captain Ahab?) hat uns ordentlich durch die Nächte geprügelt, wie man eindeutig an den absolvierten Meilen erkennen kann (s.u.). Es hat absolut Spaß gemacht und zumindest was mich betrifft, sind auch die Fische nicht an Futter zu kurz gekommen.

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Etappe 1: Von Hooksiel (D) bis Ijmuiden (NL)
(21.9.02/1330 - 22.9.02/2200 - 241 sm)
 


Ohne eine gute Törnplanung am Anfang läuft gar nichts
(v.L.n.R.:Hans-Georg, Jürgen und "Skipper Jürgen")


Neben der mentalen Vorbereitung ...
(Daniel)


... wird noch das Eine oder
andere am Schiff klariert!



Das wasserdichte Display für
das Navi-System verdrahtet ...


... und natürlich für das leibliche
Wohl vorgesorgt.

Wer gerade nichts zu tun hat, schaut auch mal nur zu ... (li. Michael)

... oder sucht sich halt seinen Job!
 

Dann wird das Logbuch noch auf Vordermann gebracht...

... ein letzter prüfender Blick aufs Schiff geworfen

... und dann kann es endlich losgehen: Auf eine spannende Reise!

 

Nach dem Passieren der Schleuse geht es aus der
Jademündung auf die Nordsee

Ein scharfer Nord-Ost hat uns dann super getrieben. Leider mit dem Nebeneffekt, dass ich mehr mit "Fische-Füttern" als mit Segeln und fotografieren beschäftigt war.

Mit 3m Welle und (zumindest streckenweise) 8-9Bft. haben wir richtig Strecke gemacht.


Auf der folgenden Karte sind die einzelnen Etappen zu sehen:
Hooskiel-Ijmuiden, Ijmuiden-Dieppe, Dieppe-Cherbourg

Gegen 22:00 haben wir im Dunkeln in Ijmuiden festgemacht - jetzt haben wir uns etwas Schlaf verdient!

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Etappe 2: Von Ijmuiden (NL) bis Dieppe (FR)
(23.9.02/1040 - 24.9.02/1700 - 248 sm)
 


Am nächsten Morgen ging's dann
in Ijmuiden wieder los.
 

Gespannte Erwartung in den Gesichtern:
Was wird der Tag wohl bringen
 

Bis zum Nachmittag sah es jedenfalls prima aus.
 

Mit tollen Wolken an der Front ...
 

.... und heftigem Wind im Nacken
 

ging es jedenfalls stürmisch
 

zur Sache: Bis zu 9 Bft.
 


Und trotz aller romantischen optischen...


... Lichtspiele am Horizont ...
 

... hat es sich zur Nacht nicht beruhigt.
 
Nach durchsegelter Nacht sah der Tag dann aber um so freundlicher aus. Das heißt nicht weniger Wind, aber einfach ein Traumwetter - man bedenke: Es ist Ende September!
Das führt natürlich unweigerlich zur Belebung der Stimmung:


Auch wenn die Bilder den Eindruck vermitteln, alles wäre so "easy"
zeigt die folgende Aufnahme doch deutlich, dass es zur Sache ging:

 

Und immer schön kontinuierlich an der französischen Kanalküste entlang:


bis wir den Yachthafen Dieppe ansteuern konnten:

 

 

Die Brandung am Schutzwall läßt nicht gerade
auf eine einfache Einfahrt hoffen

 

 

Nach dem Einlaufen in den Hafen sieht die Welt dann aber doch
ganz anders aus: Ruhiges Wasser ...

... mitten in einem tiefen Becken, ...

dem 7 Meter Tiedenhub nichts ausmachen.


Der wundervolle Ausblick aus dem Hafenbecken verlockt
schon zu einem netten Landgang.


Vor dem Spaß muss der Skipper...


... jedoch erst mal pfeilen und flicken.

Danach geht's aber los: Nur ca. 100m Steg, immer schön steil nach
oben und plötzlich steht man verzaubert in Frankreich!
Liebenswürdig, verträumt, ein unglaubliches Flair ...
... und schon ist der ...
... Abend gelaiufen!
   

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Pause: Ein Vormittag Ausspannen in Dieppe
(25.9.02/0900 - 25.9.02/1400 - 0 sm)
 

Die Tiede: Am Abend vorher ...
... und am Morgen danach!

Und dann war da noch ein wahres "Dickschiff": Die Schnellfähre
"Superseacat One" für die Verbindung Dieppe <--> Newhampton
Kaum abgelegt, war sie auch schon weg:

 
Vor dem Ablegen noch ein wenig französische Atmosphäre aufgesogen:





Die Drehbrücke
an der Hafeneinfahrt
sitzt links auf
einem Stahldrehteller
der über einen Kette
angetrieben wird.








unser Schmuckstück
im Hafenbecken
 

 

 

 

 

  die Ladengasse
  an der
  Strandpromenade

 







der Kreisverkehr mit der
hafanansässigen
gastronomischen Meile

 

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Etappe 3: Von Dieppe (FR) bis Cherbourg (FR)
(25.9.02/1430 - 26.9.02/1130 - 165 sm)
 


Sicherheitshalber noch mal ein
Blick zum Horizont:
Gewitterfront im Anzug?

Und kaum auf dem Wasser,
werden wir vom Skipper schon
wieder super versorgt!

Die Dämmerung kommt und ...

... an der Küste erscheinen ...

... die ersten Leuchtfeuer!

Die erste Nachtwache teilen sich
Michael

und Hans-Georg und Jürgen.
 

Am Morgen werden wir dann - nach einiger Kreuzerei - an der Reede
vor Cherbourg von der Schutzmauer willkommen geheißen ;-)

Eine kurze Suche nach einem ...

... geeigneten Liegeplatz und ...

... schon gehört der Hafen uns.

Endlich festgemacht, ...

... der "Adenauer weht, ...

... die "Plörren" trocknen und ...

... der Matrose genießt den Blick ...

... über die - an den Hafen ...

... grenzenden - Parkanlagen.

Doch bevor wir der verlockenden Aussicht und dem wundervollen Klima nachgeben dürfen, stehen noch ein paar abschließende Arbeiten an: Eine solche kernige Reise bleibt schließlich nicht ohne Folgen. Sowohl für die Mannschaft als auch für das Boot.
 

Während sich an Deck emsige Betriebsamkeit breit macht ...
 

... wird unter Deck für das leibliche Wohl
der Mannschaft gesorgt.
 

 

 

 

 

So - jetzt ist alles geschafft, der Hafen begibt sich zur Ruhe
und der Abend kann kommen.
 

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Abendlicher Landgang in Cherbourg
 


 

 

Wo es nett aussieht, wird eingekehrt, doch leider war nicht ...

überall wo Guinnes draufsteht ...

... auch Guinnes drin!

 

Aber wir bleiben auf der Suche ...

... und auf dem rechten Weg!

Bis der Mond uns über dem Hafen Gute Nacht sagt!

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Letzter Schlag in Cherbourg
(Spi-Workshop bei 2 Bft.)
 

Damit wir unser Tagesprogramm (Frühstück, Klar Schiff machen, Spi-Workshop und Shopping) auch wirklich schaffen, machen wir uns ziemlich früh auf.
Früh ist jedoch relativ: Um 9:00 laufen die Fischer bereits wieder im Hafen ein.

Genauso früh wie wir ist dagegen der "Jüngsten"-Nachwuchs:
Eine süße Opti-Schule macht sich auf den Weg:
Und nach dem Abriggen geht es dann mit Motorkraft zurück:
Eine Möwe hat Ihre Beobachtungen beendet und macht sich wieder auf den Weg:
Und dann geht's endlich zum Spi-Segeln auf den Weg:

Zunächst geht es mal heraus in
die äußere Reede deren ...

... beeindruckende Festungsanlagungen
an den zweiten Weltkrieg erinnern.

Mit der Luffe kann man sogar das Wunder vollbringen mit der Fock
am Wind schneller zu sein als der Wind selbst ;-)

Dann muß alles zum Spi-Setzen
vorbereitet werden

Alles klar, Skipper?
 

Ein prüfender Blick in's Rick und ...

... alles klar, das Ding steht!

Anschließend ist Fine-Tuning angesagt:


Erst mal prüfen, ...


.. was man denn wohl nun tun sollte

Dann geht's zur Sache ...
 

... und der Arbeit Lohn ist ein
unglaublicher Spi-Kurs "am Wind".

Man achte auf den Verklicker!

Nach diesem letzten Schlag muß endgültig Klar Schiff gemacht werden
 

Die Arbeiten werden
gerecht verteilt:
Während der Skipper (rechts
 im Bild nur zu seinen unteren 50% sichtbar!) schuftet, faulenzt die Mannschaft und klopft dumme Sprüche.

Am Ende kommt aber ...
... doch jeder noch auf seine Kosten:

Den Rest des Tages verbringen wir dann noch mal an Land
und lassen die letzte Eindrücke auf uns wirken:


 


Ebbe

Nochmal Ebbe

Nein, das ist keine Arena mit ...

.... einer Schleuse, sondern ....

... ein Trockendock!

 

Der Markt.

Die EInkaufzone

Ein letztes gutes Schlückchen zum Schluß

und Feierabend

Und vor dem Abfahrt am letzten Tag ...

noch gemütlich Frühstücken.

Tja, das war's dann wohl. In einer Woche mehr erlebt als in manchem Jahresurlaub.
Jetzt nur noch ab nach Hause und dann bis zum nächsten Mal.
 

Der Törn ist rum, am Ende bleibt: Eine tolle Mannschaft!





und ein
strahlender Matrose
auf dem Weg
nach Hause ;-)

 

(Und nächstes Jahr machen wir das Ganze in zwei Wochen,
damit wir eine Woche den Kanalinseln widmen können.)

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Stand: 05.05.04