Bornholm und Wallander

 

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Herbst 2007 - Über Bornholm nach Wallander und wieder zurück

Es wird Zeit - der Sommer (welcher Sommer überhaupt?) ist um. Traditionell steht für uns wieder der alljährliche Herbsttörn ins Haus. Wie schon im letzten Jahr haben wir uns vorgenommen, Bornholm anzusegeln. Für einen einwöchigen Törn von Fehmarn aus ein wenig ehrgeizig aber nur ein wenig - wenn der Wind mitspielt.

Um neben dem sportlichen Anreiz auch einen entspannenden Urlaub zu erleben hoffen wir auf guten Wind aus vorherrschend West, damit wir zügig hinkommen.

Doch zunächst müssen wir uns wohl auf ein paar Wetter-Widrigkeiten einstellen. Lassen wir uns überraschen.

Wer nicht alles lesen will, sondern nur einmal durch die südschwedische Stadt Ystad bummeln möchte braucht nur hier zu klicken. Oder wer endlich mal wieder frischen Wind auf seinem Desktop haben möchte (sprich einen neuen Bildschirmhintergrund), klickt einfach hier.

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Tag 1: Freitag, 28.9. - Anreise
Vom Hochwasser erwartet

Wie immer (siehe auch "Absegeln 2003", "Alles hat ein Ende...(2004)", "Absegeln 2005" und "Windiger Herbst (2006)") geht es Freitag mittags in Essen los. Auf dem Weg nach Fehmarn - die A1 ist ausnahmsweise mal frei - kommen wir zügig voran und melden unser geplantes Ankommen bei unserem Charter-Agenten "Jürgen". Er informiert uns darüber, dass ein beständiger Ostwind das Wasser in der gesamten "Badewanne" Ostsee nach Westen gedrückt hat; mit dem Effekt, das der Wasserstand auf Fehmarn nun mehr als 1 m über dem Durchschnitt liegt. Er endet mit den Worten "Ich hoffe, Ihr habt Gummistiefel dabei".

Die Bedeutung seiner Worte wird uns erst vor Ort richtig klar: Die gesamte Steganlage steht unter Wasser. Die Schiffe können nur knöcheltief im Ostseewasser erreicht werden:

Wer genau hinschaut erkennt links noch den Stromverteiler - gut, dass er so hoch gebaut ist. Im rechten Bild kann man den Weg zum Steg erkennen, der sein Ende unter Wasser findet.

Wir lassen uns jedoch nicht allzu tief beeindrucken, sondern beenden den Abend in "der Tonne". Dem einzigen Lokal, dass im Yachthafen "Burgtiefe" noch geöffnet hat.

Eine hoch motivierte Crew (von links): Peter, Elmar, Ralf und hinter der Kamera: Ralf.

 

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Tag 2: Samstag, 29.9. - Auf Los geht's los
Wenn schon denn schon!

Der erste Morgen startet entspannt und erwartungsvoll:
 
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nach einem ausgiebigen Frühstück

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dem Einholen der Wettervorhersagen

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Einkaufen und Bunkern von Proviant

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Abfragen guter Ratschläge und

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einer Sicherheitseinweisung

ist es für uns klar: Es geht noch heute los, der Wind hat auf Südwest gedreht und wir sollten mit einem guten Anlieger wenigstens bis Warnemünde kommen. Doch zunächst mal die Vorstellung unserer Crew:
 

Ralf - Smutje, Seh-Hund*,
Co-Skipper und Frühaufsteher

Elmar - Mitsegler, Leseratte,
Coole-Sprüche-Klopfer und Geburtstagskind

Peter - Mitsegler No.2, Schnelllerner
Unersättlicher** und Noch-Früher-Aufsteher

Ralf - Skipper, Logbuchprogrammierer,
Anleger-Mit-Bringer und Spätaufsteher

* Siehe auch Törnbericht "Absegeln 2003"
** Ist letztes Jahr Pfingsten nicht so ganz auf seine Abenteuerkosten gekommen (Jetzt war's besser, Peter, oder?)

Wie schon gesagt: Es soll noch heute losgehen. Mittlerweile ist es deutlich Mittag, also müssen wir uns sputen.

Da wir davon ausgehen können, dass wir - vorausgesetzt wir wollen gut Strecke machen - nirgendwo mehr im Hellen ankommen, entscheiden wir uns für einen weiteren "Guten Vorsatz":

Ohne uns unter Druck setzen zu wollen mach wir weiter, wenn es Spaß macht und das Wetter stimmt. Mit anderen Worten: "Wir zeihen durch".

Für den Fall, dass wir die Nacht durchsegeln, teilen wir von vornherein Wachen ein: Jeweils ein Ralf und ein Mitsegler - in 4-Stunden-Abständen. Die erste Wache ab 21:00 abends. Damit weiß jeder, ob und wann er zuvor schlafen möchte oder muss.

Anfangs geht es noch ein wenig ruhig los, dank der neuen Genua machen wir auch bei 2-3 Windstärken unsere 5-6 Knoten Fahrt. Und tatsächlich: Der Wind bleibt uns treu. Schnurgerade ziehen wir nach Osten, teilweise - wo's gebraucht wird - mit exakt 90° (also nach Osten). Bei Einbruch der Dämmerung ist die Antwort auf die Frage, ob wir weitermachen ein selbstverständliches "Ja". Also kommt unsere Wach-Strategie zum tragen.

Oben ein Foto von der Dämmerung
und damit nicht genug,
wir haben auch die Nacht fotografiert:

Der Rest des Nacht-Törns bleibt unser "dunkles Geheimnis". Es sei nur so viel verraten: Wir waren überrascht wie viel Berufsschiffe nachts unterwegs sind. Lichterführung und Grenzkursbestimmung konnten wir jedenfalls ausgiebig üben.

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Tag 3: Sonntag, 30.9. - Es zieht sich
Was lange währt, wird endlich gut

In der Nacht hat uns der Wind nicht im Stich gelassen. Im Gegenteil: Im Zuge der Morgendämmerung hat es deutlich aufgefrischt und wir ziehen energisch unsere Bahn. Ab und zu rollen Wellen von mehr als 3m Höhe auf uns zu. Für die Ostsee schon ganz nett. Der Wind bläst mit 5 Bft, in Böen auch mal mehr aus Südost. So macht Segeln Spaß. Allerdings genießen wir es doch nicht mehr so richtig, die Nacht hat unsere Genussnerven ein wenig aufgezehrt.

Gegen 11:30 nähern wir uns endlich der Küste Bornholms:

Nun dauert es nicht mehr lange und wir laufen den Hafen von Rønne an. Die Hafeneinfahrt ist, wie im Hafenführer versprochen, leicht zu finden. Wir müssen halt nur darauf achten, dass wir den Nordhafen erwischen, dort soll es ein wenig netter sein und die Nähe zum Ortskern ist auch garantiert.

Bis wir dann festgemacht haben, vergeht jedoch noch eine Weile und letztendlich ist es 14:45, bis wir den wohlverdienten "Anleger" bekommen.

Für diesen Zweck sind wir in diesem Jahr besonders professionell ausgestattet, wie das Foto zeigt:

 

Nach einer kleinen Verschnaufpause rappeln wir uns - eigentlich im Wesentlichen unser "Verpflegungsheld" Ralf - wieder auf. Nach durchsegelter Nacht müssen die entleerten Mägen wieder aufgefüllt werden. Zu diesem Zweck ist heute Hausmannskost angesagt. Und da ist Ralf der Profi - zu unserem Glück.

                                  

Abschließend gibt es noch einen kurzen Bummel durch die "Metropole" und dann wird im Warmen "abgehangen".

 

 

Rønne, Bornholm
Liegeplatz 100,00 DK ca. 14,50 €
Gezahlt wird am Automaten - geht auch mit EC-Karte!
Strom incl.
Duschen Einfach, aber sauber.
WC ist Tag und Nacht geöffnet, der Code für die Duschen steht auf der Quittung vom Automaten
Sonstiges:
Brötchen Am Parkplatz des Fährhafens - man muss schon ein paar Meter laufen

 

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Tag 4: Montag, 1.10. - Die Qual der Wahl
Auf Wallanders Spuren

Der Morgen kommt. Wir genießen die Ruhe der Nachsaison. Außer uns können wir nur einen weiteren Gastlieger ausmachen. Die besinnliche Ruhe der Hafenumgebung lässt uns so richtig durchatmen: Urlaub!

Das tut gut, denn nach den 22 Stunden Dauersegeln sind wir nun an dem Punkt angelangt, an dem Entspannung angesagt ist.

 

 

Nach einem gemütlichen Frühstück setzen wir uns noch einmal hin und schmieden unseren Schlachtplan für den heutigen Tag:

 

Was können, was wollen wir tun?

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den Klassiker "rund Bornholm?"

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Ein Besuch im Paradies: Christiansø - die drei kleinen Inseln im Nordosten?

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einen kleinen "Hoppser" nach Süd-Schweden?

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Den langen Schlag zurück nach Klintholm

Den Klassiker haken wir gleich wieder ab. Wir haben schon soviel gesegelt - Meilen müssen wir nicht fressen und wir wollen genug Reserven haben, um entspannt nach Hause zu segeln.

Ein wunderschönes Ziel wären sicherlich die drei Inseln, wobei man ohnehin nur zwei besuchen darf: Die mit dem romantischsten Namen "Graesholm" ist verboten - Naturschutzgebiet.

Der "Hoppser" nach Schweden hilft uns immerhin, ohne zu große Anstrengung zurück in Richtung Heimat zu kommen. Laut Hafenführer soll der Ort auch ganz nett sein. Für mich als Skipper ist dies sicherlich der Favorit, denn so bleibt auch noch ein Reservetag für mögliches Schlechtwetter.

Der lange Schlag nach Klintholm wäre unter dem zuletzt genannten Aspekt sicher noch besser. Aber 80 Seemeilen am Stück müssen wir jetzt auch nicht haben.

Nun stellt sich die Frage: Finden wir eine Variante, die allen zusagt? Das Ergebnis lässt nicht lange auf sich warten, als Ralf G. fragt "Sag mal, wie heißt denn noch mal die Hafenstadt in Schweden?" Auf meine knappe Antwort "Ystadt" sind Ralf G. und Elmar aus dem Häuschen: "Hey, da wohnt doch der Wallander. Komm wir segeln 'auf Wallanders Spuren' ".

Gesagt getan, so geht es denn los:

Zuerst hoch am Wind Richtung Nord-Nord-West, bis zum Verkehrstrennungsgebiet. Das müssen wir dann notgedrungen ordentlich queren - wie wir gelernt haben mit der Mittschiffslinie im rechten Winkel zur Fahrtrichtung.

Mit einiger Überraschung stellen wir fest, dass hier richtig was los ist. Mitten im Fahrwasser wird es sogar mal richtig eng:

     

Sehr dankbar sind wir dabei dafür, dass der Wind noch ein bisschen mehr gedreht hat und uns somit erlaubt, das Verkehrstrennungsgebiet unter Segeln zu passieren.

Anschließend müssen wir noch ein wenig "kneifen" um einigermaßen Richtung Ystadt zu kommen. Die "Eulogia" läuft jedoch sehr hoch am Wind und so können wir uns das sonst unvermeidliche Kreuzen sparen.

Bevor wir uns Ystadt nähern kreuzt noch eine Schnellfähre unseren Bug:

Schließlich nähern wir uns dem Land. Die Anfahrt des Hafens soll von Südwest erfolgen, was uns zu einem kleinen Südschlenker veranlasst.

Jetzt wechseln wir erst mal die Gastlandflagge von Dänemark auf Schweden.

Nachdem wir die südliche Untiefentonne passiert haben, legen wir Kurs auf die Ansteuerungstonne, können den Weg aber bald abschneiden: Die Wassertiefe reicht aus und Richtfeuer zeigen direkt den Weg zur Hafeneinfahrt.

 

Noch während wir in den Hafen einlaufen, stellt sich die Frage: Was, wie und wo Essen? Mein Vorschlag sich etwas Nettes im Ort zu suchen kommt nicht so gut an. Der Tag ist doch länger geworden als erwartet. Der Rest der Crew ist für die "Bordmannskost".

Jetzt machen wir erst einmal fest. Bis wir uns für eine Box entschieden haben und sicher im Hafen liegen ist es denn auch schon 19:00.

Die letzte durchsegelte Nacht muss wohl doch mehr Kräfte aufgezehrt haben, als ich dachte. Noch nicht einmal mein Vorschlag, eine kleine Runde durch die Stadt zu drehen kommt bei den Jungs gut an - auch nicht bei unseren Wallander-Fans.

Also mache ich mich allein "auf die Rolle". Falls jemand der Leser nicht zu sehr erschöpft ist, nehme ich Euch gerne mit, ein paar Fotos habe ich schließlich mitgebracht:

Abendbummel durch Ystadt

Kurzanleitung: Einfach ein Bild ankicken und dann entweder mit den Pfeiltasten durchblättern oder mit der Maus in die linke oder rechte Bildhälfte klicken:

         

     

       
(Cool - so'n Stadtbummel - habt Ihr noch einen? Ja, hier klicken!)

Nach dem Rundgang gibt es dann das versprochene "lecker Schmecker". Dann ist Schluss mit lustig und alle fallen in die Kojen.

Jachthafen Ystad
Liegeplatz 20,00 €
Strom incl.
Duschen incl.
Sonstiges:
Sauna Kostenlos und direkt im Hafenbecken
Müssen wir beim nächsten Mal unbedingt ausprobieren.
WLAN Kostenlos!
Brötchen Keine Ahnung - haben wir aufgebacken
 ;-)

 

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Tag 5: Dienstag, 2.10. - Das war's schon wieder ...
... liebes Schweden - Adé!

Schade, dass unser Zeitkontingent so knapp bemessen ist. Aber im Sinne einer stressfreien Rückreise machen wir uns am Vormittag gleich wieder auf den Rückweg. Nun geht es von Schweden gleich wieder in dänische Hoheitsgewässer. Genauer gesagt nach Klintholm, dem typischen "Absprunghafen", denn hier ist in der Regel der Ausgangspunkt oder sozusagen der letzte Stopp bevor deutsche Segler nach Bornholm übersetzen.

Da wir schon einmal dort waren kann man sich einen ausführlicheren Bericht vom letzten Herbst durchlesen. Ansonsten hier noch ein paar Fotos von unserem wunderschönen Schlag zurück (der immerhin 61 sm betragen hat!):

 


 

 

 

 

Da an diesem Tag so herrliches Licht vorherrschte gibt es auch noch das eine oder andere Fotomotiv, dass sich als Bildschirmhintergrund eignet. Sie können am Ende dieses Beitrages herunter geladen werden. Um direkt dorthin zu gelangen, einfach hier klicken.

Für alle, die Møn in der vollen Breite bewundern wollen, hier noch ein Panoramafoto:

Bis wir dann schließlich in Klintholm festgemacht haben war es schon wieder stockdunkel. Dank' unserem Chefsmutje sind wir jedoch so gut versorgt, dass wir in diesem stillen Ort kein Restaurant suchen müssen. Ein solches Vorhaben wäre zu dieser Jahreszeit auch nicht mit Erfolg gekrönt.

Jachthafen Klintholm
Liegeplatz 154,00 DK
Strom incl.
Duschen 5 DK
Sonstiges:
Brötchen im kleinen Lebensmittelgeschäft,
wenige 100m zu laufen

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Tag 6: Mittwoch, 3.10. - Flautenzeit
Dieseln statt wieseln


Der Morgen fängt verträumt, romantisch und still an - zu still - um nicht zu sagen windstill.

Doch bevor wir uns Gedanken über den Tagesablauf machen geht's erst mal zum Waschhaus durch den Ort - selten hat man so einen romantischen Weg bis zum Waschtisch:

   

Nach dem Frühstück geht es dann gleich los. Leider unter Maschine, denn der Wind lässt noch auf sich warten. An der Hafenmole verabschiedet uns ein ganzes Bataillon Möwen:

Während wir die Hafenausfahrt passieren sehen sie uns nur gelangweilt zu und sagen sich vermutlich: Nur langweilige Sportschiffer, wird Zeit, dass mal wieder ein Fischer reinkommt.

 

 

 

 


Uns lässt das relativ kalt. Wir haben schon das nächste Ziel ins Auge gefasst: Gedser. Der kleine Fährhafen am Süden der dänischen Insel Falster ist ein sehr ruhiger und beschaulicher Ort. Der Fährhafen selbst ist nicht hochgradig spannend und die "Gedser Marina" liegt ein wenig versteckt "um die Ecke" am Ende eines unbeleuchteten Fahrwassers, so dass wir also nicht im Dunkeln ankommen sollten.

Daher lassen wir uns auch nicht vom fehlenden Wind aufhalten sondern "dieseln" gen Süden.


Unterwegs stellen wir fest, dass wir nicht die einzigen sind, die sich bei 0 Knoten Wind mit einem Segelboot vorwärts bewegen wollen - das Foto zeigt übrigens den für diesen Tag eher seltenen Anblick von bewegtem Wasser. Beeindruckend waren die Abschnitte auf denen das Wasser im Dunst des Horizontes mit dem Himmel verschmolz. Da diese Motive jedoch als kleine Bilder kaum wirken, sind zwei davon am Ende des Törnberichts unter den Bildschirm-Hintergründen zu finden (hier klicken).

Zu Beginn setzen wir zwischendurch - animiert durch die eine oder andere kleine Welle, bzw. Windhauch - hoffnungsvoll noch mal die Segel, müssen aber nach etlichen Versuchen zugeben, dass heute alle Hoffnung auf Wind vergebens ist.

Nach Stunden des Brummens nähern wir uns dann der Südspitze Falsters.

 

Unser "Seh-Hund" Ralf hält Ausschau nach der südlichen Untiefentonne von der aus wir auf das Fahrwasser der Hafeneinfahrt zum Fährhafen zusteuern wollen.

Gegen 16:00 machen wir im Hafen fest - also wie gewünscht noch am hellichten Tag, damit wir uns mögliche Überraschungen in dem engen Fahrwasser verkneifen können.

Bummel durch Gedser

Was macht man dann mit so einem angebrochenen Tag? Einen Stadtbummel. Wobei "Stadt" sicherlich ein wenig zu hoch gegriffen ist. Wer will, kann uns ebenfalls per Mausklick auf unserem kleinen aber feinen Spaziergang begleiten - bis zur Abenddämmerung:
(Wie in Ystad - s.o. - einfach ein Bild anklicken und dann blättern)



(ich möchte noch mal durch YStad bummeln)

Tja, und dass Gedser eine Weltstadt ist haben wir auch gemerkt. Eigentlich kann man das gar nicht übersehen, denn man läuft förmlich drüber, wie das Bild rechts zeigt: Nicht nur, dass Gedser ein "Centrum" hat. Nein! Die Stadt ist so bedeutend, dass es zwei Richtungen gibt: Ins Centrum und nach? ...

... Rostock! War doch klar, oder? Wohin sonst in Dänemark?

Wer diese Bodenmalereien bewundern will, braucht nur den Fußweg zum Fährhafen zu benutzen.

 

 

Wer noch mehr über Gedser erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, einen der folgenden Törnberichte zu lesen:
 
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Saisonbeginn 2004: Mit der Omega ...

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Septembertörn 2004: Statt Arnis nach Osten

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Tag 7: Donnerstag, 4.10. - Der letzte große Schlag
Deutschland, bald hast Du uns wieder

Der Rest ist schnell erzählt: Wieder mal passt der Wind und wir ziehen schnurstracks unseren Weg Richtung Heimat. Da wir unseren "Puffertag" nicht gebraucht haben, können wir uns sogar noch einen kleinen Zwischenstopp leisten. Dieses Mal wollen wir einen Abstecher nach Großenbrode machen.

Von Großenbrode aus kann es dann morgen, an unserem letzten Tag, in einem kurzen "Hüpfer um's Eck'" nach Heiligenhafen gehen. Denn dort ist die Schiffsübergabe.

Der Hafen in Großenbrode - eigentlich muss man sagen die Häfen - sind um einen ehemaligen Marinefliegerhorst für Wasserflugzeuge angesiedelt. Dadurch ist ein großes Hafenbecken vorhanden, eher ein kleiner See, den wir aber mit unseren knapp 2m Tiefgang nicht queren wollen. So machen wir im Hafen vor der Wasserfläche fest.

Dass wir dabei überhaupt einen Liegeplatz bekommen scheint ein Wunder zu sein, denn die nicht gerade kleine Marina ist gerappelt voll mit Yachten. Wir fragen uns, was denn hier los ist, denn bis jetzt war es auf unserem Törn immer schön dezent leer. Zu allem Überfluss liegen hier die Yachten zum Träumen und Wünschen: Denn hier ist der Najad-Stützpunkt. Offensichtlich liegen hier zahlreiche Yachten, die auf den Krantermin und die Einwinterung warten.

Nach dem Festmachen geht es dann noch ein letztes Mal auf Landgang. Dieses Mal keine Runde durch den Ort, denn "den Ort" in diesem Sinne gibt es hier nicht. Dafür aber eine ordentliche Strandpromenade.

  

Abschließend machen wir in einem kleine Café oder Kneipe oder Kneipencafé oder Cafékneipe fest und gönnen uns heißen Apfelstrudel und Kaffee. Das war's dann auch schon mit dem Schlemmen. Jetzt wird noch mal an Bord gekocht und gegessen, dann ab in die Koje und morgen nach Hause.

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Hintergündiges (für den Bildschirm)

Und hier die versprochenen Bildschirmhintergründe:
(Zum Herunterladen einfach die rechte Maustaste auf dem gewünschten Bild
klicken und "Speichern unter..." wählen.)

  
Insel Møn : Abendstimmung mit Insel im Hintergrund - Spätnachmittag mit ziehenden Vögeln

   
Flautenstimmungen vor Falster

 
Möwenmole in Klintholm - Abendstimmung vor Gedser
 

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Quintessenz

Der nächste Herbst kommt bestimmt. Und dann haben wir zwei Optionen:

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entweder 10 Tage segeln und davon 2-3 Tage auf und um Bornholm verbringen

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oder bei nur einer Woche nicht bis Bornholm sondern in YStad entspannen.

Jungs! Wir seh'n uns im Herbst 2008 wieder! Das heißt Ralf wohl nicht, der hat was anderes vor. Aber Uwe, wie wär's mit Dir?

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Stand: 17.11.07