Pfingsten '05 - Teil II

 

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Nach Faldsled und zurück

Wer die Törnberichte auf Feel-The-Wind verfolgt, weiß dass Faldsled schon seit geraumer Zeit ein Wunschziel war. Nun, dieses Jahr Pfingsten, könnte es Wirklichkeit werden. Wir sitzen zur Zeit in Arnis, haben neue Crew-Mitiglieder an Bord (s. auch Törnbericht "Schleswig, wir kommen") und möchten morgen nach Norden starten.

Zuerst soll es die Schlei hinab (sagt man eigentlich "hinab" ei einem Ostsee-Arm?) zur Ostsee gehen. Von dort straks nach Norden, vorbei an der schönen, dänischen Insel Ærø an die Südwestküste Fünens. Dort liegt - verborgen in einer tiefen Bucht - der verträumte Hafenort "Faldsled", der laut Hafenführer neben der verträumten Lage auch noch beste Europäische Küche zu bieten haben soll.

Unsere beiden neuen Kandidaten Winnie und Horst sehen noch völlig unverbraucht aus. Na! das wird sich bald ändern.

Wir werden schon noch an Euch arbeiten ;-)

Die restliche Besatzung (Michael, Alex und meiner einer) ist schon ein paar Tage unterwegs. Wer uns kennen lernen will, schaut einfach mal in den oben bereits erwähnten Törnbericht.

Vom letzten Törnbericht haben wir übrigens noch eine "Altlast": siehe nächster Absatz!

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Ostsee-Rätsel

Wer den Törnbericht "Schleswig, wir kommen" (Pfingsten '05 - Teil I) eisern bis zum Ende gelesen hat, ist bestimmt über unser kleines Rätsel gestolpert. Für alle anderen hier noch mal die Frage: Was bedeutet der Name auf dem Straßenschild aus dem hohen Norden?

Grübeln, denken, auflösen - und wenn Ihr's gar nicht schafft, dann einfach am Ende dieses Törnberichts die Lösung nachlesen.

Hier klicken für die Lösung.

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Tag 4: Montag, 16.5. - Anreise
Sightseeing Arnis

Nach der Anreise, verabschieden der vorherigen Crew-Mitglieder und dem Verstauen aller Utensilien machen wir uns erst einmal auf zu einem Stadtbummel durch Deutschlands kleinste Stadt.

Da einige von uns hier einige Sommerferien als Teenager verlebt haben suchen wir aus traditionellen Gründen die "Schleiperle". Ein kleines Restaurant, in dem schon mein "Mütterchen" ihren "Pharisäer" getrunken hat.

 

 

Direkt vom kuscheligen Sofa in der Schleiperle bewundern wir den herrlichen Ausblick. Hier begegnet uns die norddeutsche Romantik pur. Herrlich! Der kleine Abstecher von der Ostsee in die Schlei hat sich mehr als gelohnt.

Zur Krönung des Tages hält Winnie allerdings noch eine Überraschung parat:

"Anleger" mal anders

Mit dem traditionellen "Anleger" wartet eine überaus gelungene Überraschung auf uns: Winnie packt seinen Rucksack aus. Was kommt zum Vorschein? Frisch aus Brasilien importierter weißer Rum, brauner Zucker, gesundes frisches Obst: Limonen, Strohhalme und ein kleiner Holz-Stößel - was soll das wohl? Die Partygänger unter uns haben es sicher schon längst erraten: Winnie liefert alles zum Bausatz "Wir basteln einen Cai Pirinia"!
Darauf in ist die Stimmung schlagartig von 0 auf 200 gestiegen. Doch hat Winnie wirklich alles? Nein! Ein wichtiges Detail fehlt an Bord: Crushed Ice! zu gut deutsch Krascht Eis!
Nun, wenn wir schon in der lage sind, den wohl genialsten Anleger der Saison zu trinken, dann aber 100%ig original. Also suchen wir die nächst beste Tupperdose an Bord, füllen sie mit Trinkwasser und bestücken das Eisfach unseres Bordkühlschranks. Woll'n doch mal seh'n, ob wir das nicht optimal geregelt bekommen. (Fortsetzung folgt ...)

 

Den Tag beschließen wir an Bord
mit einem gemütlich, fröhlichen Abendessen.
Wir schmieden schon mal die Törnpläne
für den nächsten Tag und fallen
abschließend müde, aber entspannt
in die Koje.

(von links: Horst, Michael, Axel und Winfried, kurz: Winnie genannt - hinter der Kamer: Ich ;-))

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Tag 5: Dienstag, 17.5. - Los geht's oder weiter?
Auf nach Falsled - nein, doch nicht!

Für die einen ist es die Törnfortsetzung, für die anderen der Start in ein neues "Törnabenteuer". Für mich selbst soll endlich ein lang gehegter Traum in Erfüllung gehen: Ich möchte gerne nach Falsled, einem kleinen dänischen Hafen in einer Bucht an der Südwestküste Fünens.

Damit wir den erwarteten langen Schlag (mehr als 50 sm) auch gut schaffen, müssen wir früh' raus. Auf das Frühstück im Hafen wird heute verzichtet. Auch wenn es noch so nett hier ist: Ein Schritt aus dem Waschhaus und man glaubt im Garten zu sein!

Zunächst geht es die Schlei hinauf, bis zur Brücke bei Kappeln. Dort wird zunächst mal festgemacht und gefrühstückt (Skipper an Deck, Crew darunter):
 


 

Nachdem wir die Schlei hinter uns gelassen haben, geht es gleich in Richtung Nord.

Der Weg nach Norden zieht sich ein wenig hin. Schließlich passieren wir das Nordkap der Insel Ærø. Die Zeit ist jedoch mittlerweile so weit fortgeschritten, dass wir nach unserer Hochrechnung erst nach Einbruch der Dunkelheit in Faldsled ankommen werden. Da wir das Revier nicht kennen und die Ansteuerung laut Hafenführer im Dunkeln recht schwierig ist, entscheiden wir uns nach Ærøskøbing abzuzweigen. Für die meisten von uns ist es ebenso neu wie Faldsled und ich selbst werde hoffentlich noch andere Gelegenheiten finden, dort hin zu segeln.

Unterwegs setzt Horst seine neu erworbenen Erkenntnisse in Sachen Leinen "aufschießen" um:

Der Weg nach Ærøskøbing ist auch noch mal spannend, denn hinter uns zieht eine Schlechtwetterfront heran. Auf den folgenden Fotos kann man deutlich die Regenschauer aus der Wolke erkennen. Zu unserer Freude zieht die Front knapp an uns vorbei und regnet über dem Land ab. Schließlich folgen wir der Fähre, die ebenfalls Ærøskøbing ansteuert.

Wer unsere Reise verfolgen will, kann einfach den Rollbalken verschieben und die Bilder ansehen:

Die Ansteuerung nach Ærøskøbing ist eine schicke Sache: Zunächst ist dänisches Tonnensuchen angesagt und anschließend führen uns Richtmarken genau auf die Hafeneinfahrt zu - eigentlich markieren sie jedoch den Fährhafen.

Eigentlich ist die Ansteuerung jedoch noch viel einfacher: Direkt auf die Kirchturmspitze zu halten, dann klappt's auch mit dem Hafen.

Ærø - Auf der Suche nach Aboriginees

In den Hafen zu Ærø geht es unmittelbar vor dem Fährhafen nach Backbord hinein. Wir machen fest und sind glücklich, dass wir unser Ölzeug gar nicht gebraucht haben, auch wenn es zwischendurch mal so aussah.

Die kleine vorgelagerte Insel (eigentlich nur eine bewachsende Sandbank ;-) sieht im Abendlicht bewundernswert friedlich aus:

Unmittelbar nach dem Festmachen, schnallen wir uns unsere Kameras um den Gürtel und machen uns auf den Weg zur Fotosafari durch die Stadt - bevor die letzten Sonnenstrahlen verlöschen.

Immerhin ist Ærø über die dänischen Landesgrenzen hinaus dafür bekannt, malerisch und romantisch zu sein. Allerdings grenzt dies schon an ein Atmosphäre, die der Besucher für unwirklich hält. Während wir durch die Straßen bummeln, suchen wir verzweifelt nach Anzeichen einheimischen Lebens. Wir haben eher den Eindruck, dass es sich um eine Inszenierung für den wassersportlichen Touristen handelt. Wer uns nicht glauben will, wandere einfach mal mit uns, die nachfolgenden Bilder sprechen für sich.

Wieder zurück an Bord, kümmern wir uns um unser leibliches Wohl. Heute hat sich Michael bereit erklärt, den Smutje zu geben. Jedoch ohne Gnade spannt unser Kumpel erst einmal alle Crew-Mitglieder zum Mitmachen nein. Das Ergebnis lässt sich jedoch nicht nur sehen sondern auch schmecken:

Und zur abschließenden Krönung des Tages ist es dann so weit:

... Fortsetzung von Tag 4:
Wir "bauen" einen Anleger:
Arbeitsteilung = der Schlüssel zum Erfolg!


Ha! - es ist Eis!
 

 
  Ich krieg' Dich schon klein.
 


Aber bitte mit Zucker...
 

 

 

 


... und zermatschen!


 

 

 

 


Jetzt das Eis drauf!
 

Zum Schluss noch mit den nötigen Umdrehungen versorgen:
   

Und fertig ist das Wunderwerk!

Was tut man nicht alles für eine glückliche Crew:

 

 

Jachthafen Ærøskøbing *
Strom, Frischwasser und Dusche können nur in Verbindung mit einer "Tallycard" genutzt werden.

Die Karte kann in einem Automaten gezogen werden, Mindestbetrag 100 DKK, davon sind 50 DKK als Pfand für die Karte und die restlichen als Guthaben zum Abbuchen vorgesehen.

Der Automat nimmt zwar auch Euros, wechselt aber nur Dänische Krone - Vorsicht: Dies gilt auch am Ende der Nutzung für die Rückgabe der Karte. Das Guthaben wird zurückgezahlt - in DKK.

 

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Tag 6: Mittwoch, 18.5. - und weiter geht's
Etappenziel: Marstal

Für die Fortsetzung unseres Törns stehen uns zwei Alternativen zur Verfügung: Ein langer Schlag zurück zur deutschen Ostseeküste oder ein kurzer Schlag nach Marstal (rote Linie). Ein Mittelding, für den Fall, dass man in zwei Tagen wieder im Heimathafen sein will, lässt sich nicht aus dem Hut zaubern. Da wir unseren Urlaub genießen wollen entscheiden wir uns für den kurzen Schlag und machen dann morgen den "Hopp" (blaue Linie) nach Deutschland.

Eine gestärkte und energiegeladene Crew verlässt am leuchtenden Vormittag den Hafen von Ærøskøbing um auf große Fahrt zu gehen und Abenteuer zu erleben (von li. nach re.: Axel, Horst und Winfried).

Die (mikroskopisch kleinen) Abenteuer lassen nicht lange auf sich warten: Während wir den Hafen von Ærø hinter uns lassen begegnen wir Spannendem und Rätselhaftem:


Piraten? - Nein, Holländer!

Landzungenbewohner:

Außerirdische?

Nein! Wer's genauer wissen will, sehe sich die folgende Bildergalerie an.

 

Nach dem Anlegen steht eine strahlende Crew wieder fest mit den Füßen auf dem Boden - dieses Mal in Marstal. Einem ehemals, sehr bedeuten Hafen für die dänische Berufsschifffahrt. Hier machten neben Fischern auch 'zig Handelsschiffe fest.

Auch heute noch wird der Hafen von einer Werft dominiert, deren Trockendock beim Einfahren in den dahinter liegenden Jachthafen passiert werden muss.

Im Jachthafen selbst ist noch einmal Obacht angesagt, da die Wassertiefe generell sehr knapp bemessen ist und auch noch zwischen den einzelnen Stegen stark variiert. Besonders problematisch ist es, wenn der Wind einige Tage konstant und deutlich aus Nord-West geblasen hat. Da hat schon so manch einer sicher festgemacht und am kommenden Morgen im Schlick fest gesessen (siehe auch Törnbericht "Pfingsttörn 2003").

Der Jachthafen selbst liegt sehr ruhig. Selbst wenn in der Werft gearbeitet wird, bekommt man davon wenig mit. Der Fußweg zur Stadt ist allerdings twas länger.

Das schreckt uns allerdings weniger, und so machen wir uns auf den Weg, das Land zu erkunden. Vielleicht wird es uns ja hier gelingen, ein paar Aborigines zu finden ;-)

Nachdem wir uns bis in das Stadtinnere "durchgeschlagen" haben, entdecken wir auch einen Übersichtsplan. Der erste Glaube, es handele sich um einen Stadtplan ist schnell dahin - der zweite Blick zeigt: Es ist die ganze Insel. Hui! Wenig Straßen - wie Loriot sagen würde: Sehr übersichtlich!

Ok, ok, also verlassen wir uns weiterhin auf unseren Instinkt und Orientierungssinn. Zumindest ist hier ja nichts so groß, dass wir uns verlaufen werden.

Das Wichtigste finden wir auf dem Rückweg zum Hafen: Eine urige Kneipe mit einem extrem netten Hinterhof. Wie wir mittlerweile festgestellt haben, sind ohnehin die dänischen Hinterhöfe fast immer von bemerkenswerter Atmosphäre.

So setzen wir uns in den Schatten unter der Pergola und dem hängenden Wein - und fühlen uns eine Stunde lang wie in Süd-Europa - im Mittelmehr-Urlaub.

Für alle, die bisher die Bildersammlungen genossen haben, gibt es auch noch aus Marstal ein paar Schnappschüsse zum "durchscrollen". Doch zuvor eine kleine Frage: Von welcher Art ist das Gebäude, in dem wir das nebenstehende Foto geschossen haben?

Einfach genau hinsehen, die Frage beantworten und die nachfolgende Bildergalerie durchscrollen. Die Antwort folgt am Ende.

 


Eine glückliche Crew im mediterranen Biergarten des "hohen Nordens"

Im Anschluss an unseren Landgang geht es zurück an Bord und dort wird nach allen Regeln der Kunst ein gourmethaftes Abendessen zubereitet. Schon allein die stilvolle Art, in der Winnie uns den dekantierten und gut durch geatmeten Wein kredenzt spricht wohl Bände.

Na, denn - Cheers:

Und wieder geht ein erlebnisreicher Tag zu Ende:

 

Jachthafen Marstal *
Liegeplatz 12,00 €
Strom incl.
Duschen 5,00 DKK (entspr. ca: 70 ct.)
Duschen und WC ausreichend vorhanden und sauber

 

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Tag 7: Donnerstag, 19.5. - heimwärts
Etappenziel: Heiligenhafen

Heute wartet auf uns ein langer Schlag: Der Weg nach Haus - Richtung Fehmarn. Sieben Stunden, so unsere Minimum-Kalkulation. Das heißt: Früh' raus, los und ab die Post.

Ein letzter  Blick zurück auf das
Trockendock der Marstaler Werft

Es gibt auch hier tolle Segler ;-)

Und noch ein Blick zurück:
die typisch dänischen "Bürstentonnen"

Wir sind nicht die einzigen,
die sich so früh auf den Weg machen.

Unterwegs begegnen wir anderen,
die dorthin unterwegs sind,
woher wir kommen.

Doch die interessanteste Begegnung
steht noch aus . . .


Überrascht sehen wir zu unseren Füßen einen kleinen Delphin, nein einen Schweinswahl. Er begleitet uns eine ganze Weile, während wir uns immer weiter von der dänischen Küste entfernen. Anscheinend ist er aber der dänischen Küste verbunden, dann nach einer ganzen Weile verabschiedet er sich und wir sind wieder unter uns.

Schließlich lassen wir die Küste der Insel Ærø hinter uns. Den Besuch war sie alle Male wert.
Und wir waren mit Sicherheit nicht das letzte Mal hier unterwegs.

Der lange Schlag rüber an die deutsche Ostseeküste wird uns nun eine Weile in Beschlag nehmen. So stellen wir uns darauf ein, den Tag nicht nur mit segeln, sondern auch mit der erforderlichen Nahrungsaufnahmen zu verbringen.

Zuerst plündern wir die süßen Bord-Bestände. Da war doch noch irgendwo so was wir Rosinenstrudel oder etwas ähnliches?

Hin und wieder begegnete uns ein Segler auf dem Weg 'gen Norden. Bei diesem Wetter macht Segeln wirklich Spaß (s. rechts).
Doch zurück zum Wesentlichen. Da sind noch weitere Reste in den einzelnen Backskisten und Schapps zu finden. Außerdem schreitet der Tag voran. Wir müssen nicht darben. Michael zaubert aus seinem mentalen Fundus zum Thema "Gesunde Ernährung" den passende "Happen für zwischendurch": Müsli, Obst und Co.:

     


Und wieder begegnen uns am Horizont ein Paar Segler.
Dieses Mal ab er auf dem Kurs Richtung "unsere Heimat".

Schließlich erreichen wir, rechtzeitig zum Sonnenuntergang, Heiligenhafen. Das die Segelsaison nun endgültig korrekt begonnen hat, erkennen wir auch schon von ferne: Am Mastenwald des Heilighafeners Jachthafen.

Zum Abschluss des Tages soll noch eine besondere Überraschung auf uns warten: 1881. Nein, das ist kein Aquavit oder eine andere Flüssigkeit mit Umdrehungen, sondern eine kleine gastliche Stätte in Heiligenhafen. Wir hatten uns vorgenommen, unsere eigene Küche kalt zu lassen und dort zu speisen. Die Überraschung war das gelungene Büffet dass dort auf uns wartete. Lag es nun am Donnerstag oder an der Tatsache, dass dort ein Segelclub das Ende ihrer Pfingstregatta feierte. Egal, Hauptsache wir waren versorgen. Und das war mehr als wir je erwartet hatten. Wir konnten uns "knubbelig" essen an Fisch, Fleisch und Beilagen - kurz: ein würdiger Abschluss für einen Pfingsttörn.

     
So lässt man es sich gefallen: Ein reich gedecktes Büffet, dass immer wieder
"nachgeladen" wird und eine müde, aber relaxte Crew!

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Tag 8: Freitag, 20.5. - Schluss - Ende - Aus
Etappenziel: Heimathafen Burgtiefe auf Fehmarn

Heute ist unser letzter Tag, wir verlassen Heiligenhafen, nur um den kurzen schlag rüber zur Insel Fehmarn und dort in den Hefen "Burgtiefe" am Südstrand zu machen. Kein großer Akt für Segler, die wie wir "die halbe Ostsee (*** scherz ***) durchpflügt haben. Da wir neben den üblichen Törn-Abschlussaktionen wie "Diesel bunkern", "Klar Schiff machen", etc. auch noch eine ca. 4-5 stündige Autoahrt vor uns haben, legen wir zeitig ab:

Der Blick zurück auf den Jachthafen von Heiligenhafen mit den imposanten Apartement-Blöcken im Hintergrund steht im starken Kontrast zu der vorgelagerten Halbinsel, die von Möwen umschwirrt, geradezu malerisch unwirklich wirkt:

Dem üblichen Weg durch den Fehmarnsund (unter der berühmten Brücke) zeigen uns schon sehr frühzeitig die Hochhäuser des Fehmarner "Südstrands" die korrekte Richtung an. So hässlich diese Bausünden der Siebziger bei näherer Betrachtung sind, so hilfreich sind sie bei der Navigation:

 

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Tja - aus und vorbei - für dieses Mal. Gönnen wir uns zum Schluss nur noch mal einen genialen "Anleger":

           

Prösterchen! - Bis zum nächsten Mal!

 

* Die Werte zu den Hafeninfos beziehen sich auf unsere Segelyacht mit 9,80m Länge. Einige Häfen wollten auch noch eine Breitenangabe, weil die Quadratmeterzahl als Berechnungsgrundlage herangezogen wird.

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Rätselauflösung

Wer hätte das gedacht?

Zurück zum Rätsel ...

Nachtrag vom 24.11.2005

Mit freundlicher Erlaubnis dürfen wir noch folgendes Bild aus dem Netz ablichten: Ein echter (und der tatsächlich letzte!) Heringszaun - steht der eigentlich unter Denkmalschutz?

Quelle: http://www.flensburger-foerdeland.de (Touristinfo Steinbergkirche)

Karin Matthiesen hat uns mit der Genehmigung zur Veröffentlichung noch folgenden
wichtigen Tipp mit auf den "Seglerweg" gegeben:

... Empfehlen kann ich auch einen kurzen Trip in die Flensburger Förde. Im sehr kleinen Hafen von Langballigau kann man ganz frischen Fisch vom Kutter kaufen. ...

Wenn das nichts für unseren nächsten Törn ist!

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Stand: 29.11.05